We always come up with new excuses.

„Excuses are lies, wrapped up in our reasons.“

Ich glaube das ist tatsächlich etwas, worin wir Menschen, vorzugsweise Jugendliche meiner Generation, wirklich gut geworden sind.

Worauf ich hinauswill? Auf das Erfinden von Ausreden.

Immer wieder fällt uns etwas Neues ein. Sei es nun der Grund für’s Zuspätkommen oder auch gar nicht kommen. Wir tendieren dazu unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen, sie gar völlig zu vermeiden.

Wir erfinden Ausreden, um die Schuld auf äußere Umstände zu schieben. Umstände, die außerhalb unserer Kontrolle liegen.

Wieso? Na weil es einfach einfacher ist die Schuld von sich zu schieben, anstatt Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Wir erfinden Ausreden um uns selbst besser zu fühlen. Wir sind eitel, unser Ego riesengroß.

Aber ist das eigentlich richtig so? Vor einiger Zeit habe auch ich angefangen meine eigenen Ausreden zu reflektieren.

Ja, ihr habt richtig gehört. Auch ich bin eine kleine Meisterin im Erfinden von Ausreden. Ganz besonders dann, wenn es um irgendwelche organisatorischen Dinge geht, die es zu erledigen gilt. Die werden dann gerne mal auf morgen, oder auch über-über-über-morgen verschoben.

Meistens (er)finde ich in solchen Situationen eine alternative Beschäftigung. Etwas, was unbedingt jetzt und sofort erledigt werden muss. Das ist dann meine Ausrede dafür, die wirklich wichtigen Dinge zu einem späteren Zeitpunkt zu erledigen.

Und ich bin mir sehr wohl bewusst darüber, dass ich es mir damit ziemlich einfach mache.

Mit der Frage „Wieso eigentlich und wozu?“ hatte ich mich bis dato nur wenig beschäftigt. Genau genommen habe ich noch nie einen Gedanken an die Frage verschwendet, zu welchem Zweck ich meine Ausreden eigentlich erfinde, wenn ich ehrlich bin.

Ich meine, wieso auch? Es gab ja schließlich auch andere, wichtigere Dinge zu erledigen in den letzen Wochen (ihr merkt es selbst, oder?).

Je mehr ich dann angefangen habe doch darüber nachzudenken, desto klarer wurde mir, wie ineffizient diese Methode des Ausreden erfinden eigentlich ist.

Ich meine klar, für den Moment habe ich alle Verantwortung von mir geschoben und kann mich entspannen. Aber nur weil ich die wichtigen Dinge auf später verschiebe, heißt das ja nicht, dass sie da nicht mehr auf mich warten.

Früher oder später müssen wir alle uns den wichtigen Dingen im Leben widmen, den Schönen und auch den vielleicht nicht ganz so Schönen. Aber so ist das nunmal.

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Es stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Herausforderungen die wir meistern, um über uns hinauszuwachsen und die uns dabei helfen, ein ganzes Stück selbstständiger zu werden.

Und genau diese Selbstständigkeit und dieses Bewusstsein brauchen wir, um eines Tages unsere Träume zu verwirklichen, denn ob sie letztendlich wahr werden, liegt einzig und allein bei uns selbst – meiner Meinung nach etwas, worüber wir uns alle mal wieder mehr bewusst werden sollten!

Also ihr Lieben, lasst uns doch heute alle mal mit etwas anfangen, was wir schon seit Ewigkeiten vor uns herschieben!

 

PS: Diesen Post habe ich übrigens verfasst, als ich eigentlich an meiner Hausarbeit hätte weiterschreiben sollen. Naja, Einsicht ist doch immerhin der erste Schritt zur Besserung, nicht wahr?

 

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