Gimme a break.

„Na, kleine Auszeit gefällig?“

Das denken sich nicht nur Familien mit Kindern oder Berufstätige, auch Studenten verfallen regelmäßig in diesen Zustand des Flüchtens (oder auch einfach eine weitere Form der Prokrastination).

Manchmal fällt einem während des Studiums (ganz besonders während der Klausurenphase) wirklich die Decke auf den Kopf. Der Grund dafür ist Stress und wenn’s einem mal wieder zu viel davon wird, dann möchte man am liebsten einfach nur raus – raus aus den eigenen vier Wänden, am besten raus aus der gesamten gewohnten Umgebung.

Die Frage ist wohin? Wohin, wenn man endlich mal wieder auf andere Gedanken kommen und den Kopf frei kriegen will? Wohin, um wieder durchatmen zu können und anschließend neue Energie zu tanken?

Wir (das sind übrigens Gina und ich) starteten also unsere Suche nach dem „perfekten Spot“, um bei der nächsten Stresssituation (die kommen bei Studenten übrigens in regelmäßigen Abständen vor) direkt Reißaus nehmen zu können.

Und auch wenn diese Suche einige Zeit in Anspruch genommen hat und wir auf der Zielgeraden bestimmt auch des Öfteren mal falsch abgebogen sind, haben wir für uns den perfekten Ort zum Stressabbau und der erneuten Energiezufuhr gefunden – und zwar den Inselsee in Scharnebeck.

Mit dem Auto ist der See am Elbe-Seiten-Kanal innerhalb von 15 Minuten super easy zu erreichen und genügend Parkplätze sind auch vorhanden. Der Eintritt ist frei, was tagtäglich zahlreiche Besucher an den Sandstrand der Badebucht lockt – so auch uns.

Seit der Hochsommer in Norddeutschland eingeschlagen hat (und hoffentlich auch noch ein Weilchen bleibt), haben wir fast jeden Dienstagnachmittag am Inselsee verbracht. Sobald die Temperaturen über 23°C klettern, wird die Badetasche aus dem Schrank geholt, der Bikini übergestreift und der Kühlschrank auf letzte essbare Überreste überprüft, bevor es dann wieder heißt: „Auf geht’s, ab an Inselsee!“

Und für all diejenigen unter euch, die sich jetzt fragen, was man denn am Inselsee alles so machen kann (und warum wir ihn so sehr lieben), habe ich eine kleine Liste abwechslungsreicher Aktivitäten zusammengestellt:

1. Lästern über andere Inselseegänger: Vielleicht hätte ich doch eher „beobachten“ schreiben sollen? Das andere klingt irgendwie so gemein und das sind wir ja nicht… Naja, so oder so gibt es am Inselsee immer was zu gucken – von Familien mit schreienden Kleinkindern über Jugendliche mit nerviger Assi-Mucke und züngelnde Liebespärchen der Ü60-Generation – langweilig wird einem hier definitiv nicht!

2. Brutzeln/Braten in der Sonne: Selbstverständlich kann man sich am Inselsee auch prima sonnen. Ihr solltet allerdings das Eincremen nicht vergessen, das kann nämlich auch schnell mal in diese Hose gehen – also immer brav den 50+ Sonnenschutz von Mami einpacken!

3. (Fr)essen was das Zeug hält: Wofür wir den Inselsee ganz besonders lieben? Na klar, für den Kiosk (und die öffentlichen Toiletten)! Egal ob mit ’ner Portion Fish & Chips oder einer Currywurst Pommes – um den kleinen Hunger von zwischendurch zu stillen, reicht das Angebot absolut aus! Selbstverständlich wird am Tresen auch Eis verkauft – in allen Formen, Farben und Größen. Aber seid schnell, sonst lauft ihr Gefahr, dass euer Favorit vielleicht schon nicht mehr zu haben ist!

4. Trinken um nicht zu dehydrieren: Was darf an einem heißen Sommertag auf gar keinen Fall fehlen? Richtig, die Getränke! Trinken ist wirklich wichtig, wenn einem den ganzen Tag die Sonne auf den Kopf ballert – ihr wollt ja schließlich keinen Sonnenstich bekommen, oder? Genau deswegen solltet ihr also unbedingt daran denken, immer ausreichend Flüssigkeit dabei zu haben – in welcher Form ist natürlich euch überlassen.

5. Grillen weil’s schmeckt: Haltet euch und eure Männer gut fest, denn ihr dürft sogar euren eigenen Grill mit zum See bringen! Da bringt so ein gemeinsamer Abend mit Freunden doch gleich doppelt so viel Spaß, oder?

6. Plantschen im Wasser: Baden kann man im Inselsee natürlich auch! Aber seid vorgewarnt, hier wimmelt es nur so vor Algen und Seetang… Da heißt es also entweder „Augen zu und durch“ oder aber ihr macht es wie wir und bestellt euch einfach zwei super coole Pool Cruiser im Depot-Online-Shop. Die sind nicht nur ein echter Hingucker, sondern hindern euch gleichzeitig auch noch daran mit unerwünschtem Grünzeug in Kontakt zu kommen – eindeutig die sinnvollste Investition der letzten 3 Monate (neben Essen)!

So, das war also ein kleiner Einblick meinerseits in das euch erwartende Attraktionsangebot. Ich hoffe sehr, dass ich euch mit diesem Beitrag den Inselsee ein wenig schmackhaft machen konnte und ihr neugierig geworden seid. Und wer weiß, vielleicht läuft man dem einen oder anderen von euch ja in Zukunft mal über den Weg…

Also ihr Lieben, macht’s gut und bis zur nächsten Klausurenphase (natürlich dann am Inselsee und nicht in der Bib – ist ja logisch)!

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Mara Landwehr sagt:

    Ja, der Inselsee ist wirklich total schön, da bin ich auch gerne 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Wie schön! Vielleicht sehen wir uns ja mal 🙂

      Gefällt mir

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