My little sidekick.

„When i needed a hand, i found your paw.“

Diese kleine Wuscheline hier ist zwar kein Mensch (wobei ich mir da manchmal gar nicht so sicher bin), dafür aber ein mindestens genau so wichtiger Teil meines Lebens wie die anderen hier und einfach nicht mehr wegzudenken. Darf ich vorstellen: Shirley (aka „Tschööörl“), eine kleine freche Mischlingshundedame, wohnhaft in meinem wunderschönen Zuhause in Buxtehude.

Als ich ungefähr neun Jahre alt war, war ich zusammen mit meiner Mami und meinem kleinen Bruder zu einer Mutter-Kind-Kur in der Ostseeklinik Poel. Für mich definitiv einer meiner liebsten Orte, denn hier haben das „Abenteuer Hund“ und damit auch das „Abenteuer Shirley“ begonnen.

Als mich die Kinderpsychologin nach meinen drei größten Herzenswünschen fragte, antwortete ich nämlich Folgendes:

  1. Dass Mami und Papi wieder zusammenkommen (schonmal unmöglich).
  2. Dass Tilo wieder gesund wird (ebenfalls leider unmöglich).
  3. Dass wir einen Hund kriegen (auch unmöglich, zumindest dachte ich das).

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich natürlich keine Ahnung, dass meine Mami nach dem Gespräch mit meiner Kinderpsychologin fieberhaft damit beschäftigt sein würde, nach einer Möglichkeit zu suchen, den Herzenswunsch Nr. 3 doch noch irgendwie wahr werden lassen zu können.

Zwei Tage später haben wir zu dritt (Mami, Tilo und ich) einen langen Spaziergang am Strand gemacht. Mit Einbruch der Dämmerung suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen auf einer Aussichtsplattform und beobachteten gemeinsam den Sonnenuntergang. Dort fing Mami dann auf einmal an mit mir über meine Herzenswünsche zu reden (wahrscheinlich war die Atmosphäre einfach sehr passend) und dann passierte etwas, womit ich wirklich absolut nicht gerechnet habe!

Mitten an diesem schönen Abend am Meer wollte Mami mir doch tatsächlich weiß machen, dass wir uns (natürlich erst nach der Kur) gemeinsam auf die Suche nach  Herzenswunsch Nr. 3 machen würden. Jaa, ihr habt richtig gehört – an diesem einen ganz besonderen Sommerabend hat meine Mami mir erzählt, dass wir einen Hund kriegen würden (und ich weiß bis heute nicht, wie ich ihr je genug dafür danken kann)!

Wieder Zuhause angekommen, startete also die Suche nach dem perfekten Vierbeiner als Ergänzung unseres kleinen Dreiergespanns. In dieser Zeit haben wir viele Tierheime in der Umgebung besucht, aber der „Richtige“ war einfach noch nicht dabei – bis wir eines Tages im Tageblatt auf eine Anzeige aus Stade gestoßen sind. „Havaneser-Mix-Welpe abzugeben“ stand dort geschrieben.

Ein paar Tage später saß dann genau diese kleine Schnute vor uns, zu diesem Zeitpunkt übrigens bereits ein halbes Jahr alt. Man erzählte uns, dass Shirley bereits vermittelt war, jedoch aufgrund persönlicher familiärer Gründe wieder zurückgegeben wurde. Was dieses kleine Wesen in ihren ersten Monaten Hundeleben wohl schon alles durch- und mitmachen musste, mochten wir uns gar nicht vorstellen. Sie hat sich davon aber ein Glück überhaupt nichts anmerken lassen, wie sie da neugierig durch den Garten tapste und alles ganz genau beschnüffeln musste.

Ob wir uns bereits vom ersten Moment an, wo wir die kleine Shirley zum ersten Mal gesehen haben,  in sie verliebt haben? Ohja und wie!

Eigentlich ist es auch wirklich unmöglich das nicht zu tun, denn wirklich jeder (egal ob Fremde, Freunde oder Verwandte) schließt diese kleine Hundedame mit ihren braunen Knopfaugen direkt ins Herz. Wer kann einem das auch verübeln?

Und so kam es also, dass Shirley und ich seit mittlerweile 11 Jahren gemeinsam durch dick und dünn gehen. Wir sind ein richtiges kleines „Duo“ geworden und wenn ich ehrlich bin, kann ich mich an ein Leben ohne diese kleine süße Fellnase gar nicht mehr erinnern und will mir am liebsten auch niemals eins ohne sie vorstellen.

Ich weiß, dass immer wenn ich nach Hause komme, du dort bist und auf mich wartest. Bis nach draußen höre ich dein Gekläffe und wenn dann die Haustür aufgeht, bist du kaum noch zu halten und springst wie ein kleiner Flummi auf und ab (beinahe ein Wunder, dass dir dein puscheliger Schwanz bei dem ganzen wilden Rumgewedel noch nicht abgefallen ist haha). Und genau das ist doch die schönste Art begrüßt zu werden, oder was meint ihr?

Ein Leben ohne unseren „Tschööörl“ können wir uns glaube ich alle nicht mehr vorstellen. Also bitte bleib noch ganz, ganz lange bei uns, ja?

Wir haben dich soo doll lieb, kleine Maus!

 

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Where it all began…

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Mädchen2
Illustration by M. Schlünß

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Maike Schlünß sagt:

    Was für eine unglaublich schöne Geschichte von euch zwei😍 toll geschrieben, man kann sich richtig mit dir zurückerinnern ❤️

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    1. Danke für deine lieben Worte Maike! ❤
      Und an dieser Stelle natürlich auch nochmal ein riesengroßes Dankeschön für die tolle Illustration – ich liebe sie! 🙂

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  2. Maddie sagt:

    Was für ein schöner Beitrag ❤ Hunde sind einfach etwas ganz Besonderes! Liebe Grüße an die kleine Shirley 🙂

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    1. Oh wie süß, danke! 🙂
      Und die lieben Grüße werden direkt weitergegeben – du bitte auch 😉 ❤

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